Liebes-Türen – 13. Tür

Ich fühle tiefe Klarheit…

Es gibt gute Gründe für dieses Gefühl… Es darf da sein… Es ist eines von vielen…

Keines ist besser oder schlechter als ein anderes… Ich bewerte nicht und lasse zu…

Ich will wie eine Schale sein, mich öffnen, für jedes meiner Gefühle…

Es ist, was es ist, sagt die Liebe…

Und wie unschwer zu erkennen ist, ab heute ändert sich ein klein wenig was;)…Für die nächsten 7 Türen werde ich nur noch ein Foto und ein Gefühl hier reinstellen…der Rest ist dann für deine Schöpferkraft:)…denn darum geht es aus meiner Sicht immer mehr…Anstöße können hilfreich sein, das Entscheidende geschieht jedoch über das eigene Tun, Erfühlen, Erforschen, mit dem Mut, Neuland zu betreten, mal einfach was Anderes auszuprobieren, und natürlich auch über das Verlassen innerer und äußerer Komfortzonen;).

Ich stelle quasi den Bilderrahmen bewusst ein bisschen unkomfortabler in den Raum…und du malst dein Bild, was ja sowieso schon so ist;)…welches dann ohne Rahmen immer größer werden kann…dazu muss dann allerdings auch der Rahmen irgendwann gesprengt werden;)…das ist Freiheit…

Heute meinte eine Frau, als sie meine für meinen Sohn kreierte “Fototapeten” für seinen 18. Geburtstag jetzt an Weihnachten sah, die müsse ich ja in jedem Fall rahmen lassen! Mal unabhängig davon, dass sie wirklich groß sind, meinte ich, na ich glaube nicht, dass ein 18-jähriger sich das in sein Zimmer hängen will. Wahrscheinlich würden die Fotos einfach wieder abkommen, um praktisch in einer Kiste aufbewahrt zu werden, sie sind ja schon mal individuell zugeschnitten und es  ist doch seine Freiheit. Sie war erst völlig entsetzt. Als ich sagte, hey, das hat mir Spaß gemacht, das wird an seiner Feier aufgehängt, und das reicht doch, andere kochen tagelang für eine Feier, ich mach halt sowas. Das verstand sie dann;). Je mehr wir versuchen, an etwas festzuhalten, umso weniger wird und kann sich in unserem Leben etwas verändern…Wandel ist Bewegung…

Und interessanterweise war ich den ganzen Vollmondtag nur auf neuen Wegen unterwegs, ob zu Fuß oder mit dem Auto, es ergab sich so…neue Wege entstehen beim Gehen, und es wär doch echt schade, wenn wir weiterhin wie Herdentiere dem ausgetretenen Pfad anderer folgen, vielleicht bequemer, aber eben nicht der eigene. Dies bedeutet, nicht an etwas festzukleben, halten zu wollen, irgendjemandem folgen. Klar, geht auch. Wird dann nur leider das Leben anderer. Der Geist anderer. Ob wir wirklich dafür geboren sind? Ich glaube nicht. 

So, am 20./21. Dezember wird es wieder ein bisschen mehr von mir geben…jetzt erstmal ein wenig leerer;)…

 

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