Nahrung für Körper und Seele

Ebenso wichtig, wie sich den derzeitig aufkommenden Schattenseiten zu stellen ist natürlich ein gutes Sorgen für sich selbst. Integriere ich beides, gelingt ein Sicheinpendeln in der Mitte immer besser.

Vorgestern wurde auf der Nachbarschaftsplattform “www.nebenan.de” auf eine Gärtnerei hingewiesen, welche auch Obst, Gemüse und Pflanzen nach Hause liefert. Ich fuhr mal hin, weil ich immer direkt schnuppern und fühlen will. Ein sehr netter, kleiner Familienbetrieb mit einem wunderbaren Tante-Emma Angebot, sogar sehr leckere getrocknete Feigen. Sie freuten sich sehr über die Unterstützung, es ist nicht einfach für sie, den Betrieb im Moment aufrechtzuerhalten. Zum Dank bekam ich eine Primel geschenkt:). 

Die eine Aushilfe meinte, sie wundere sich, dass bei allen Maßnahmen im Moment nie auf die Stärkung der Immunkräfte hingewiesen werde. Da hat sie Recht. Jeder wird seine eigenen Möglichkeiten finden, sich zu stärken an Körper und Seele. Ernährung, Bewegung, Schlaf, Tanzen, Musik, Kreatives, gute Bücher etc….

Für mich das Wichtigste: Rausgehen, frische Luft, Sonne, Waldbaden:). Und ich trinke zur Zeit täglich heißen Tee mit Ingwer, Zitrone und heimischem Honig. Bei Luisa Francias Tagebuch las ich, dass Corona aussieht, wie eine Zitrone mit Nelken bespickt, und es gut sein könne, dass auch hier Gleiches Gleiches heilt;). Ich habe das Modell Orange, meinte eine Seelengefährtin, noch besser, da richtig rund wie Corona;). Habe einfach Beides kreiert. Ein wunderbarer Duft, die Nelken können natürlich auch in den Tee.

Und was stärkt die Seele? Zum einen: Kommunikation. Aussprechen, was einen bewegt. Sich austauschen. Mit Freunden, oder sich einen Seelenbegleiter suchen. Zum anderen: Es gibt den Spruch, die stärkste Kraft des Lebens ist der Dank. Das Wort Liebe ist ja oft nicht wirklich greifbar. Tiefe Dankbarkeit für etwas zu fühlen, kann nur einer inneren Liebe für etwas entspringen. Einer Achtung, Würdigung, Freude, Demut und Respekt. Es gibt mit Sicherheit bei jedem von uns Grund zu danken. Es tut gut, sich dessen immer wieder bewusst zu sein.

Danke…

für die Fülle an Nahrung, die uns Mutter Erde schenkt,

für die Bienen, die uns den Honig sammeln,

für den Atem der Natur um uns,

für die Sonne, die so kraftvoll scheint,

dass so viele Menschen noch immer gesund sind,

für all die Menschen, die ihren Dienst im Moment leisten,

für die vielen Menschen, die trotz allem Ruhe und Frieden ausstrahlen,

für die Menschen in Angst oder Wut, sie lassen mich meine Gefühle überprüfen,

für die vielen Impulse, die zur Zeit von Menschen ausgehen,

sie sind hilfreich, oder dienen dem Aussortieren;),

für die Menschen, die mit mir durchs Feuer gegangen sind,

sie lassen mich heute im Vertrauen sein,

für die Kräfte des Himmels und der kosmischen Ordnung,

für die Kräfte der Erde, des Feuers, des Wassers und der Luft,

sie tragen uns, zu jeder Zeit, hier und jenseits,

für einen Virus namens Corona,

der auch Menschenleben kostet,

er lässt Mitgefühl und Solidarität wachsen,

Ehrfurcht und wieder ein Stück Demut,

er lässt unsere Erde aufatmen,

er bringt uns zur Ruhe,

er ist da,

weil wir ihn brauchen,

endlich aufzuwachen… auch, wenn es schmerzt…

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