Sei (k)ein Frosch

Die Redensart, sei kein Frosch musste ich erstmal googeln, woher das kommt. Hat wohl damit zu tun, dass Frösche schnell verschwinden, wenn man ihnen zu nahe kommt. Kann ich ja nicht wirklich bestätigen, habe schon viele Frösche nah beobachten können. Dieser hier ein kleines Kunstwerk einer Hundebegleitung.

Im Moment sollte es wohl eher heißen, sei ruhig ein Frosch. Begib dich in den wenn auch ungemütlichen Regen, es tut gut. Herausforderungen auszuweichen, macht auf Dauer auch nicht wirklich stark. Wir haben genug im Moment. Und manchmal fühlen wir uns vielleicht auch wie begossene Pudel. Aber wir trocknen wieder:). Nach jedem Regen kommt die Sonne, den Glauben daran haben wir ja auch nicht verloren. Manche Krisen dauern eine ganze Weile an. Doch wenn sie dazu führen, dass sie wie eine tiefe Reinigung wirken, uns neue Erkenntnisse bringen, und der Himmel hinterher klarer ist als zuvor, dann machen sie Sinn.

Warum nun wieder die Königstochter den Frosch an die Wand werfen musste, damit dieser sich in einen Prinzen verwandeln konnte, habe ich noch nicht so richtig verstanden. Also, wieder googeln. Und ich finde das hier:

  “Was du aus dem Froschkönig lernen kannst”

“Sechs Fragen, sechs Anworten”

Oder wer es richtig  ausführlich mag:

“Der Froschkönig Märchenbetrachtung”

Tja, das macht auch Sinn, und ich muss sagen, die weiblichen Interpretationen gefallen wir alle besser, wer sich auch die männlichen, allen voran C.G. Jung oder E. Drewermann anschauen will, kann gerne googeln;)…

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